Es liegt Aufbruchsstimmung in der Luft: Mit Bernd Richard Deutschs «Con moto», einem kurzen, virtuosen Orchesterfeuerwerk, HK Grubers Trompetenkonzert «Aerial» und der Tondichtung «Ein Heldenleben» von Richard Strauss eröffnet Chefdirigent Fabien Gabel mit seinem Tonkünstler-Orchester die erste gemeinsame Spielzeit. Nach diesem fulminanten Auftakt werden Sie im Laufe des Jahres eine Fülle an Musik hören, deren Ausdrucksbezirke von der innig-schwelgerischen Geigenkantilene in Max Bruchs Violinkonzert am 15. November 2025 bis zum feierlichen «Te Deum» für Soli, Chor und Orchester von Anton Bruckner am 16. Mai 2026 reichen.
Ebenfalls prunkvoll strahlt das Weihnachtskonzert, das am Samstagabend und am Sonntagvormittag den Advent in Grafenegg mit Johann Sebastian Bach musikalisch krönt. Nach dem Jahresabschluss zu Silvester mit Alfred Eschwé wirft am 17. Jänner das Tonkünstler-Orchester mit der Dirigentin Tabita Berglund mit Musik von Krzysztof Penderecki, Arvo Pärt und Pjotr Iljitsch Tschaikowski einen kontemplativen Blick auf die Schrecken des Krieges und des persönlichen Abschieds. Am 28. Februar sind die Tage wieder spürbar länger, und der Winter weicht langsam dem Frühling, wenn im Auditorium Joseph Haydn und Johannes Brahms im Mittelpunkt stehen. Zu Ostern leitet Reinhard Goebel die Erstaufführung einer von ihm wiederentdeckten «Pastorale» von Joseph Haydn und Ludwig van Beethovens große «Eroica». Zum Abschluss des Samstags-Abos kehrt Yutaka Sado für die bereits erwähnte große Bruckner-Feier mit Chorprunk und Solist:innen zurück ans Pult der Tonkünstler.
Nicht genug damit: Ins Reich der Kammermusik locken zwei Konzerte der European Chamber Music Academy, die am 6. und 7. Juni nach einer Woche intensiver Studienphase in einem Bestof-Konzert und einer Matinee des Saxophonquartetts Kebyart die Kunst des idealen Zusammenspiels präsentiert.
